Unkraut in den Griff kriegen mit Pflasterfugenmörtel

Kennen Sie den Schlager “Das bisschen Haushalt” aus den 1960-er Jahren? “Das bisschen Haushalt macht sich von allein – sagt mein Mann” und “Das bisschen Haushalt ist doch nicht so schwer – sagt mein Mann” tönt die Sängerin und spricht aus, was Millionen Hausfrauen (damals wie heute) täglich erleben: Männer haben keinen blassen Schimmer von dem, was Frau im Haushalt täglich leistet. Warum ich das hier so lang und breit erzähle? Ganz einfach: Ich habe diesen Artikel über das Verlegen von Gartenplatten entdeckt. Auch wenn das Foto der elegant verlegten einzelnen Steinplatten im Rasen schick aussieht: Hier war niemand am Werk, der Ahnung von der Materie hat. So rät der Autor dazu, Quarzsand mit Gartenschlauch und Wasser in die Fugen einzuschwemmen. Was für ein Unfug. Wenn schon Quarzsand, dann doch bitte nur fegen und auf den nächsten Regen warten. Der Einsatz von Wasserschlauch würde dazu führen, dass der Sand wieder heraus geschwemmt wird.

Noch schlimmer kommt es im Absatz über das Unkraut. Dort steht:

 

“Durch die Fugen zwischen den einzelnen Platten wächst häufig Gras oder Unkraut hindurch. Mit einem passenden Fugenkratzer lässt sich dieses problemlos entfernen. Sie können dem Unkraut im Rahmen der Plattenreinigung auch mit dem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken”

 

Dieser Autor hat noch keinen einzigen Meter Unkraut aus den Fugen eines Gartenwegs gekratzt, sonst würde er niemals von “problemlos entfernen” reden. Als wäre das nichts weiter, als eben mal einen Fussel vom Teppich aufzuheben. Sie und ich wissen es besser: Fugen säubern ist Sklavenarbeit! Loewenzahnpflaster SerendipityThumb in Das bisschen Unkraut ... So kriegen Sie die grünen Wegelagerer wirklich in GriffLöwenzahn haben Pfahlwurzeln und niemand schafft es, diese lange Pfahlwurzel als Ganzes zwischen den Fugen herauszuziehen. Das schaffen Sie noch nicht einmal in einem kultivierten Blumenbeet. Die Folge: Der Löwenzahn kommt wieder in Nullkommanix. Mit anderen Unkräutern in den Fugen verhält es sich ganz ähnlich. Kaum ist das Oberflächengrün weggekratzt, erscheint es wieder. Dafür dürfen sie dann Zentimeter für Zentimeter an den Fugen entlang kratzen und zupfen. Das dauert – je nach Gartenweglänge – Stunden und Tage und muss im Sommer laufend wiederholt werden. Sofern Sie einen unkrautfreie Gartenweg bevorzugen.

Auch der o.g. Tipp mit dem Hochdruckreiniger ist Mist. Damit kärchern Sie vielleicht das ein oder andere Unkraut weg aber auch den Fugensand. Also müssen Sie nach dem Reinigen der Fugen den Gartenweg oder die Terrasse wieder komplett neu verfugen. Wer will das schon? Sie vielleicht?

Wenn Sie, aus guten Gründen, das Spritzen mit Herbiziden im Garten für unsinnig und gefährlich halten und dennoch keine Lust zum Unkrautzupfen haben, gibt es nur eine wirksame Alternative: Pflasterfugenmörtel. Der lässt sich so einfach einkehren wie Fugensand und härtet danach zusammen mit Sauerstoff aus. Einmal gehärtet, verhält sich Pflasterfugenmörtel wie echter Mörtel und sorgt so für unkrautfreie Fugen und Wegen und Terrassen. Pflasterfugenmörtel lässt sich überall einkehren, sofern die Fugen breiter als 3 mm und tiefer als 30 mm sind.

Pflasterfugenmörtel stabilisiert die komplette Pflasterung und weil in einem schön angelegten Garten die Optik eine große Rolle spielt: Pflasterfugenmörtel gibt es in sechs zweiundzwanzig Farben. Eine davon passt bestimmt zu Ihren Pflastersteinen oder Gartenplatten.

 

Pflasterfugenmoertel in Das bisschen Unkraut ... So kriegen Sie die grünen Wegelagerer wirklich in Griff